Projektbereich Globale Gesundheitswissenschaften

Die Wissenschaftler des Projektbereichs Globale Gesundheitswissenschaften des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charité — Universitätsmedizin Berlin untersuchen die Auswirkungen der Globalisierungsprozesse auf die Gesundheit von Bevölkerungen.

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Die Globalisierung hat enorme Abhängigkeit zwischen allen Nationalstaaten geschaffen, mit der bisher engsten globalen Vernetzung die Gesundheit der Menschen rund um den Globus beeinflusst. Wie moderne Seuchen, verbreiten sich ungesunde Lebensweise, z.B. Rauchen, Alkoholkonsum und das Essen verarbeiteten Lebensmitteln Gewohnheiten  leicht und einfach und verursachen enorme gesundheitliche Probleme. Aufgrund der Interdependenz, haben wirtschaftliche Krisen die in einem Teil der Welt entstehen das Potenzial, sich weltweit zu verbreiten. Dies führt zu wirtschaftlicher Instabilität und vermindertem Wachstum und trägt weiter zu einer Verschlechterung der sozialen Determinanten von Gesundheit bei, vor allem beeinträchtigt es arme Menschen, in Ländern mit niedrigen und hohem Einkommen gleichermaßen.

Wir bemühen uns um ein besseres Verständnis der Auswirkungen der Globalisierungsprozesse auf Gesundheit. Dafür nutzen wir das entstehende globale Gesundheits-Konzept, insbesondere um die Komplexität von Einflüssen zu verstehen, die territorialen Grenzen überwinden und die nicht durch inländische Institutionen einzelnen Nationalstaaten entgegen gewirkt werden kann.

Wir denken globale Gesundheit jenseits der Konzepte von "public health" und "international health" , ziehen jedoch deren Kernpunkt in Betracht. Wir explorieren das Potenzial von inter-professionelle und multi-sektoralen Teamarbeit, Zusammenarbeit in Netzwerken und neue Formen der Web 2.0-Kommunikation, um Idee einer global health zu analysieren und zu lehren.

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Dr. Peter Tinnemann