Deutschlandweite Kohortenstudie bei Orchestermusikern und Chorsängern gestartet

Am 1. Oktober startete bundesweit die prospektive Kohortenstudie "Promusik" zur Inzidenz von SARS-CoV-2-Infektionen bei professionellen Orchestermusikern und Chorsängern.

Ziel dieser Studie ist die Bestimmung des Neuauftretens von SARS-CoV-2-Infektionen sowie anderen Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten bei aktiven Orchestermusiker*innen, Chormitgliedern und Kontrollen (Nicht-Musiker), die unter Bedingungen der COVID-19-Pandemie arbeiten. Hierzu werden professionelle Musiker*innen und Sänger*innen der 21 teilnehmenden Ensembles über einen Zeitraum von 6 Monaten beobachtet.


17. 8. 2020: Aktualisierung der Stellungnahme zum Spielbetrieb von Orchestern und Stellungnahme zum Publikumsbetrieb

Die am 17.8. 2020 veröffentlichte Aktualisierung der Stellungnahme zum Spielbetrieb von Orchestern (pdf zum download) vom 7.5. wurde gemeinsam mit den Orchestervorständen der großen Berliner Orchester erarbeitet.

Außerdem wurde vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Umweltmedizin eine Stellungnahme zum Publikumsbetrieb in Konzert- und Opernhäusern (pdf zum download) verfasst.

 

Weitere Informationen

Aktuelles Forschungsprojekt bei den Bamberger Symphonikern.

Musizieren während der Pandemie - Forschungsergebnisse der Universität der Bundeswehr München


Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité — Universitätsmedizin Berlin

Das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité — Universitätsmedizin Berlin vertritt das klinisch-theoretische Fach der Sozialmedizin mit seinen Disziplinen Epidemiologie, Demografie, Prävention und Gesundheitsökonomie an der medizinischen Fakultät Charité.

Wir sind im Kanon der Charité Einrichtungen und als größtes Institut im CharitéCentrum 1 für Human- und Gesundheitswissenschaften mit einem Team von ca. 50 Mitarbeitenden und zusätzlichen Gastwissenschaftlern, studentischen Mitarbeitenden und Doktoranden in Forschung und Lehre sowie in der Krankenversorgung tätig.

Der Schwerpunkt unserer Forschungstätigkeit liegt in der Epidemiologie und Prävention, Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung, den Globalen Gesundheitswissenschaften sowie der komplementären und integrativen Medizin. 

In den verschiedenen Berufsgruppen, die interdisziplinär in den Teams zusammenarbeiten, spiegelt sich die Vernetzung mit klinischen und Grundlagenwissenschaften, Kliniken und Geistes- und Sozialwissenschaften besonders wider. Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychologinnen, Gesundheitsökonomen und -ökonominnen, Statistikerinnen, Datenmanager und -managerinnen, Study-
Nurses und Sekretariate arbeiten gemeinsam an denselben Projekten und profitieren gegenseitig von ihrer unterschiedlichen Ausbildung und wissenschaftlichen Sozialisation.

Für unsere Forschungsprojekte werben wir über 1 Mio. Euro Fördermittel jährlich ein. Unsere Forschungsergebnisse werden in internationalen Zeitschriften publiziert.